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der Hirtstein

Der 890 hohe Hirtstein ist der höchste Berg im Mittleren Erzgebirge. Er erhebt sich nordwestlich von Satzung.

Ein rauhes Lüftchen weht fast immer hier oben. Auf dem 2 ha großen Hochplateau hat man deshalb 5 Windgeneratoren zur Stromerzeugung errichtet. Am Nordostrand, wo der Hirtstein steil bergab fällt, lädt das Ausflugsrestaurant Hirtsteinbaude zur Einkehr ein. Hier befindet sich eines der faszinierendsten Naturdenkmäler Europas: der Bassaltfächer. Bei diesem geologisches Phänomen handelt es sich um erstarrte Lava, die vor Millionen von Jahren ausströmte und an der Oberfläche als 15m hohe Bassaltstruktur in Form einer Palmwedel erstarrte. Im Mai 2006 wurde der Basaltfächer von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als einer der bedeutendsten Geotope Deutschlands eingestuft.

Basaltaufbruch im Winter

Bei klarer Sicht kann man vom Hirtstein aus die höchsten Erhebungen des Westerzgebirges, den Fichtelberg, Keilberg, Scheibenberg, Bärenstein und den Pöhlberg erkennen. In Nordwestlicher Richtung erblickt man die sanfte und immer flacher werdende Hügellandschaft des Norderzgebirges.

 

Im Osten lässt die bis zu 817 m hohe Rübenauer Hochfläche keinen so guten Fernblick zu. Teile von Rübenau (15km), Kühnhaide und Reitzenhain sind allemal zu sehen. Im Süden endet die Sicht am Erzgebirgskamm. Gut zu erkennen ist das böhmische Bergstädtchen Sebastiansberg und weiter westlich der fast 1000m hohe Haßberg..

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